Neu veröffentlicht: „Das große Handbuch Unterricht und Erziehung in der Schule“.
Autoren sind u.a. Dr. Martin Herold und unser langjähriger Mitarbeiter Fabian Kolb.

Das große Handbuch Unterricht & Erziehung in der Schule

Globalisierung, Digitalisierung und Migration verändern die Gesellschaft – und somit auch die Bildung – in rasanter Geschwindigkeit. Schule und besonders Ihnen als Schulleitung kommt die Schlüsselrolle zu, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten und allen Beteiligten gerecht zu werden. Gefordert sind innovative Konzepte und neue Ideen für Unterricht und Erziehung, die alle Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte berücksichtigen. Machen Sie Ihre Schule fit für die Zukunft!
In diesem umfangreichen Standardwerk bündeln führende Experten aus Wissenschaft und Praxis für Sie alles Wissenswerte rund um die Themenbereiche Erziehung, Unterrichts- und Organisationsentwicklung. Sie als Schulleitung erhalten wertvolle Handlungskonzepte und sofort umsetzbare Lösungsansätze für Ihren Schulalltag. So entwickeln Sie Ihre Schule zu einem Ort, an dem Wohlbefinden, Engagement und Spitzenleistung keine Gegensätze sind, sondern gelebte Praxis für alle.

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Saarbrücken wurde mit dem Landeslehrpreis für Hochschullehre des Saarlandes für ein Projekt ausgezeichnet, das auf der Grundlage des SOL-Konzepts ein Studienprojekt umgestellt hatte (Studienbereich Bauingenieurwesen).
Wir gratulieren herzlich!

Selbstlernkompetenz im Grundstudium „Selbstlernkompetenz im Grundstudium“

Exzellente und praxisorientierte Lehre ist die Kernaufgabe der htw saar. Einen großen Einfluss auf die Weiterentwicklung guter Lehre an der Hochschule hat das Projekt „Optimierung des Studienerfolgs“, das seit April 2012 im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Qualitätspakt Lehre“ mit insgesamt ca. 12 Mio. Euro gefördert wird. Denn die Qualität der Lehre ist entscheidend für den Lernerfolg von Studierenden.
Mit dem Lehrkonzept „Selbstlernkompetenz im Grundstudium“ wird den Studierenden in den ersten Semestern ihres Studiums das nötige Handwerkszeug mitgegeben, mit dem sie Unterrichtsthemen sinnvoll aufarbeiten können. „Aufgrund all der neuen Eindrücke kam mir das Konzept SLK am Anfang als ein „Muss“ vor. Nachdem ich verstanden hatte, wie ich es für mich nutzen konnte, habe ich es als ein sinnvolles zusätzliches Angebot empfunden“, berichtet Bauingenieur-Studentin Kim-Lisa Rothenberg.

„Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“ Mark Twain So mancher begegnete auch unserer Idee der Institutsgründung mit Skepsis. Vater und Tochter, Jung und Alt, in diesem Bereich? Und nun feierten wir schon 11-jähriges Bestehen des SOL-Instituts.

Im März ist mit der Dissertationsschrift von Dr. Cindy Herold eine neue Buchveröffentlichung im Verlag Beltz Juventa erschienen.

innovationspotentiale

Schulen sind komplexe Systeme, von denen schon lange eine systematische und aktive Schulentwicklung gefordert wird. Diese Forderung stößt in der Praxis oftmals an die Selbstveränderungsbereitschaft von Lehrkräften als eine unüberwindbar erscheinende Grenze. Deren Auflösung bedarf eines Perspektivwechsels. Im Rahmen eines Systemischen (Change-) Managements können Innovationspotentiale aller Beteiligten erkannt, entfaltet und nutzbar gemacht werden. Es verbindet Erfolgskriterien aus Bottom-up- und Top-down-Prozessen zu einer innovativen Perspektive auf Schule, deren Akteure und Lernprozesse.

Was geschieht in den einzelnen Phasen des SOL-Unterrichts? Wie gehen Lernende mit der Eigenverantwortung in freien Phasen um?
In einem Artikel aus dem Homburgischen Gymnasium in Nümbrecht können Sie sich darüber einige Eindrücke verschaffen:

Zum Artikel auf rundschau-online.de


Wie können alle Lernenden einen individuellen Lernerfolg erreichen? Und welche Anforderungen ergeben sich daraus für Bildungsanbieter und Lehrende?
Um diese Fragen wird es bei der Transfertagung „Individuell unterstützende Lernangebote gestalten“ im Rahmen des Projekts APAG der VHS Trier gehen. Schwerpunkt des Projekts sind niedrigschwellige Lernangebote im Bereich Grundbildung und Alphabetisierung Erwachsener.

Dr. Cindy Herold wird in einem Implusvortrag und Verarbeitungsworkshop Anregungen liefern, wie diese Ziele mit Hilfe des SOL-Konzepts verfolgt werden können. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos; eine Anmeldung ist bis 22. Februar 2017 möglich.

Tagungsort: Erbacher Hof, Grebenstr. 24, 55116 Mainz
Datum: 16. März 2017, 9-16 Uhr

Tagungsflyer als PDF-Datei

„Worauf es in der Schule wirklich ankommt“ ist das Thema des gemeinsamen Bildungskongresses des hep-Verlages, des Instituts Beatenberg und der Pädagogischen Hochschule Bern. Vom 12.-13. Mai werden sich Schul- und Bildungsexperten dieser Frage in vielfältigen Workshops und Vorträgen annähern.

Auf Grundlage ihrer Dissertation zu Innovationspotentialen von Lehrkräften leitet Dr. Cindy Herold einen Workshop mit dem Titel Was macht man mit Lehrern, die nicht wollen?

Datum: 12.-13. Mai 2017
Ort: Institut Beatenberg, Glunten 699, 3803 Beatenberg (Schweiz)

Zum Flyer

Weitere Informationen und Anmeldung

dgsl-lernkongress

Vom 4.-6 November findet in Hohenroda (Osthessen) der Lernkongress der Deutschen Gesellschaft für suggestopädisches Lehren und Lernen statt. Die Vorträge und Workshops zum Thema Lernen im System – das System lernt mit sind systemischer Ausrichtung und decken ein breites Spektrum des Lehrens und Lernens ab.
Frau Dr. Herold wird dort sowohl mit einen Impulsvortrag als auch einen Workshop zu Erfolgsfaktoren in Schulentwicklungsprozessen anbieten. Unsere freie Trainerin Reinhild Becher steuert einen Workshop zur Umsetzung von SOL im Unterricht bei.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der DGSL.

Dr. Martin Herold
Um die Qualität und Struktur der 2014 eingeführten Ausbildung zum Notfallsanitäter ging es beim 3. Notfallsanitäter-Symposium in Hamburg. Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der RKISH-Akedemie in Heide waren mit einem Vortrag über die Entwicklung und Umsetzung des Curriculums in Lernsituationen mit von der Partie.
Nach einem grundlegenden Teil über das Lernen als aktiven Konstruktions- und Interaktionsprozess zeigte Dr. Martin Herold an einem praktischen Beispiel, wie eine Lernsituation nach dem SOL-Unterrichtskonzept durchgeführt werden kann.

Der nachfolgende Videoausschnitt aus dem Vortrag veranschaulicht eine unserer Grundannahmen, nämlich dass Lernprozesse nicht synchronisiert werden können.

Systeme können und sollen lernen, das heißt sie sollen sich verändern, damit sie lebensfähig bleiben.

Change Management bedeutet Lernprozesse von Menschen und Organisationen zu initiieren und zu begleiten. Dabei sind gute Impulse und zündende Ideen nur die Hälfte der Miete. Neben der Reflexion des bisherigen Tuns und dem Kennenlernen möglicher Handlungsalternativen ist die unterstützende Begleitung in der Phase der Unsicherheit – Phase 2 nach der Aufbruchsstimmung – von größter Bedeutung.

In einem anderthalbtägigen Seminar setzen Sie sich mit diesen Schritten in Theorie und Praxis auseinander.
Das Seminar findet am 23. und 24. Januar 2017 im Kloster Heiligkreuztal (BW) der Stefanus-Gemeinschaft statt:

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!