SOL ist ein systemisches Konzept für Unterrichts- und Schulentwicklung

  • SOL steht für Binnendifferenzierung, Kompetenzorientierung, Motivationsförderung, Förderung der Selbstorganisation, Integration digitaler Medien
  • SOL steht für die erfolgreiche und ressourcenschonende Begleitung aller an der Schulentwicklung Beteiligten.

Informieren Sie sich über unsere Angebote.

SOL setzt auf next practice

SOL optimiert nicht Bestehendes (best practice), sondern vollzieht einen Prozessmusterwechsel (next practice).

Best practice

d.h. Bestehendes optimieren. Das kommt natürlicherweise an seine Grenzen:

Schüler
mehr Stoff, mehr Hausaufgaben, mehr Nachhilfe
Lehrer
mehr Methodenvielfalt
Schulleitung
Organisieren von Methodenschulungen, fachdidaktischen Kursen, reaktives Abfangen von extremen Arbeitsspitzen, Vertretungen organisieren
Eltern
Lernbegleitung zuhause, Finanzierung und Organisation von Nachhilfe
Traditionelle Best Practice in der Schule

Next practice

d.h. einen Prozessmusterwechsel vollziehen.

Schüler
Lernen in der Schule, so viel Differenzierung und Individualisierung wie möglich, so wenig Synchronisation wie möglich
Lehrer
Lernen verstehen, Lernbegleitung im Team
Schulleitung
Lernräume gestalten in den vorhandenen Räumen (Raum als 3. Pädagoge), Ausbau der Lehrerkooperation, Ermöglichen professioneller Teamarbeit, systemisches Management
Eltern
Transparenz über Ziele und Lernwege ihrer Kinder
Next Partice in einer modernen Schule

Das Ziel ist: Schule ist der Ort des Lernens, zuhause ist Freizeit!

Worin unterscheidet sich SOL von herkömmlichem Schulunterricht?

z.B. dadurch, dass der Stundenplan in Lernphasen eingeteilt wird – und nicht mehr nach Fächern:

Fachorientierter Stundenplan eines 11-jährigen Schülers (Vollzeitschule)

Mo Di Mi Do Fr
1. M D M D D
2. D E D M M
3. Geo Fr E M E
4. Gesch M Ph Geo Fr
5. Ph Ph Gesch Fr Fr

Lernphasenorientierter Stundenplan mit SOL, Vollzeitschule

Mo Di Mi Do Fr
1
2
3
4
5

Orientierungsphase

freie Phase

Abschluss- & Feedbackphase

strukturierte Phase

Reflexionsphase

Lernphasenorientierter Stundenplan mit SOL, Teilzeitschule, z.B. Berufsschule

Mo Di Mi Do Fr
1
2
3
4
5

Orientierungsphase

freie Phase

Abschluss- & Feedbackphase

strukturierte Phase

Reflexionsphase

Das Ziel ist: Schule ist der Ort des Lernens, Zuhause ist der Ort der Freizeit!

Das SOL-Schulkonzept

Klicken Sie einen der vier Kreise an. Diese Bausteine können pro Schule passend zu den jeweiligen schulischen Bedürfnissen sinnvoll ausgewählt oder kombiniert werden.

Unterricht

Personal

Organisation

Umwelt

Individualisiertes Lernen

Fachberatung/Lernberatung/Lerncoaching

Sinnvoller Umgang mit Medien

Aufbau von Selbstorganisationskompetenz (Lernstoff verarbeiten, Lernen planen und reflektieren, Verantwortung übernehmen, Motivation regulieren, usw.)

Fächerübergreifender, themenorientierter Unterricht

Kompetenzorientierung

Alters-/Leistungsdurchmischung

Förderung leistungsschwacher und leistungsstarker SuS

Kooperatives Lernen

Formative UND summative Leistungsbewertung

Ermöglichen von Verarbeitungstiefe und Kreativität

Komprimierte, informative Lehrerimpulse

Projektarbeit als „Lernsetting“, sinnvoll integriert ins Gesamtkonzept

Feedback/Lob/Sichtbarkeit von Lernerfolgen

Umgang mit dem Spannungsfeld Lehrplan – individuelle Förderung

Raum für Kreativität und Neigungen

Reduktion von Lernstoff, Basiskompetenzen

Teamteaching

Teamentwicklung, Motivation für Teamarbeit, Teammotto, Bedürfnisse im Team

Spannungsfelder zwischen (neuem) Lernverständnis und alten Spuren

Moderne, passende Arbeitszeitmodelle

Effiziente Arbeitsteilung im Team

Schulleitung als Führungspersönlichkeit

Sinnvoller Einsatz von Innovatoren und Stabilisatoren

Passende Raumorganisation zu den Lernangeboten

Systemisches Management

Arbeitszeiten/-orte ressourcenschonend und effizient nutzen

Zuständigkeiten in Teams

Koordination von Fachteams und Jahrgangs-/Klassenteams, etc.

Vereinfachung/Anpassung Stundenpläne

Systematisierung und Schaffen von Synergien in Instrumenten und Abläufen von Teams

Der Gestaltungsleitsatz der Designer und Architekten „form follows function“ lässt sich leicht auf die Gestaltung von Lernräumen übersetzen: „in einem Raum, geschieht genau das, was darin geschehen kann.“

So nehmen Schüler und Lehrer in einem auf Frontalunterricht angeordneten Raum automatisch ihre bekannten Rollen von Konsumenten und Wissensvermittlern ein.

Soll das Lernen nach den Prinzipien der Selbstorganisation gestaltet werden, ist es sinnvoll, Räume zur Kommunikation und zum Austausch anders einzurichten, als Räume, die zur individuellen Freiarbeit vorgesehen sind.

SOL Lernlandschaft

Sinnvolle Zusammenarbeit mit Betrieben

Aufgaben und Grenzen von Eltern, mögliche Informationswege mit Eltern

Schule als Attraktor für Gemeinden

Lernverständnis und Menschenbild

Systemisch-konstruktivistisches Lernverständnis
Humanistisches Menschenbild
Wertschätzende Interaktion

Alle Maßnahmen von Schulentwicklung müssen eine Verbesserung des Lernens zum Ziel haben! Schulentwicklung muss sich an der „Psycho-Logik“ der Menschen orientieren (Schlee 2014).

In drei Etappen zum Erfolg: Schulentwicklung mit SOL

Wir verstehen Schulentwicklung als einen sozialen, individuellen und strukturellen Lernprozess, den wir systemisch und professionell in drei Etappen begleiten:

Initiierung
  • Erste Informationen zu SOL und den Fragen, auf die SOL eine Antwort gibt
  • Analyse der vorhandenen Strukturen und Skizze einer bedarfsgerechten Anpassung
  • Entwicklung von Visionen und Zielen
  • Identifikation von Innovationsteams für erste Pilotversuche
Implementierung
  • Seminare und Workshops zur Vorbereitung konkreter Pilotversuche
  • Beratung zur Planung, Durchführung und Reflexion
  • Erkennen von Erfolgsfaktoren
  • Ableitung von Gelingensbedingungen
  • Systemische Begleitung von Schulleitung und Lehrpersonen
Institutionalisierung
  • Anpassung struktureller und organisationaler Prozesse an die Erfolgsfaktoren (Stundenplan, Teamstrukturen, Zuständigkeiten,..)
  • Unterstützung bei Standardisierungen, Systematisierungen, Synergien

Hinweis zur Implementierung: Diese Phase dient dem Ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Diese Erfahrungen verlaufen „schleifenartig“.

Eine schleifenartige oder rekursive (lateinisch recurrere ‚zurücklaufen‘) Entwicklung bedeutet, dass einmal getroffene Entscheidungen ein System zunächst voranbringen, gelegentlich stagnieren lassen und schließlich, nach entsprechender Reflexion, auch einen Fortschritt zulassen.

Diese Form der Entwicklung führt zu einer Wandlung des Systems (next practice) und nicht nur zu einer Optimierung des bestehenden Systems (best practice).

Beispiel zur rekursiven Implementierung

Sie können in Entwicklungsprozessen also nichts falsch machen, sondern Entscheidungen treffen und damit Erfahrungen sammeln. Wir helfen Ihnen dabei!

Unsere Angebote

Diese drei Phasen begleiten wir mit folgenden Leistungen:

Schaubild zur Schulentwicklung mit SOL

Alle weiteren Leistungen stellen wir für Sie bedarfsgerecht zusammen. Melden Sie sich bei uns für ein erstes unverbindliches Beratungsgespräch.