Lernhilfen für systemisches Management
Als Teil der Gesellschaft werden Schulen immer deutlicher als lernende Systeme begriffen, die mit ihrer Entwicklung Gesellschaft auch mitgestalten können und müssen – anstatt der gesellschaftlichen Entwicklung hinterher zu hinken. Je größer die Anforderungen, desto mehr ist auch die Schulleitung gefordert. Schulleitung wird heute mehr denn je als „systemisches Management“ bezeichnet. Um Schulleitungen noch besser begleiten zu können, haben wir einen Kompetenzkatalog für Schulleitungen entwickelt, der für die verschiedenen Arbeitsbereiche Hilfestellung „beim Erlernen“ gibt (eine „Kann-Liste“ für Schulleitungen).

Forschung und Wissenschaft zur Schulentwicklung
Seit 4 Jahren beschäftigt sich Cindy Herold nun intensiv damit, zusammen mit unserer Erfahrung in der Begleitung von Schulen, entwickeln wir unsere Begleitung stetig weiter.

Die Neuerungen in Kürze:

Wir verstärken die indirekten Steuerungsmaßnahmen durch „Fühler im System“, so dass wir noch gezielter im Prozess bedarfsgerecht unterstützen können.

  • Lernhilfen für systemisches Management:

    Je größer die Anforderungen, desto mehr ist auch die Schulleitung gefordert. Schulleitung wird heute mehr denn je als „systemisches Management“ bezeichnet. Um Schulleitungen noch besser begleiten zu können, haben wir einen Kompetenzkatalog für Schulleitungen entwickelt.

  • Verstärkung der Teamqualifizierung:
  • Komprimierte Grundlagenschulungen für motivierte, engagierte Lehrpersonen

    mit Vorwissen in alternativen Schul- und Unterrichtskonzepten und mit einer systemisch-konstruktivistischen Haltung

  • Verstärkte Konzentration auf die Implementierungsphase in der Schulentwicklung

    (der zweiten Phase von insgesamt 3: Initiierung, Implementierung, Institutionalisierung), d.h.

  • Konkretere Hilfestellungen

    bei der Institutionalisierung: Raumplanung, Stundenplanumstellung, etc.

  • Verstärkung des Qualitätsmanagements:

    Ende 2014 entwickelten wir eine Checkliste für SOL – für alle drei Ebenen der Schulentwicklung: Unterricht, Personal und Organisation; diese haben wir als Umfrage für Lehrpersonen bereits pilotiert, hinzu kommt nun ein Fragebogen für Schüler; außerdem verstärkten wir unsere Begleitung direkt im Unterricht, die Hospitation bringt Lehrpersonen wertvolle Hilfestellungen für Alternativen zu fragenentwickelndem Unterricht, ineffektiven Gruppenarbeiten, zu langen Plenumsgesprächen, usw.

  • Unterstützung beim Transfer von SOL auf alle Lernsettings in Schule, z.B. auch Projektunterricht.

    Denn: auch Projektunterricht ist ein initiiertes Lernsetting und folgt den gleichen Lernprinzipien wie „normaler“ Unterricht. Die Übertragung ist nicht schwierig, wenn man die Unterschiede und Gemeinsamkeiten verstanden hat.