Die acht Prinzipien
SOL ist eine umfassende Konzeption, weil sie über eine Methodensammlung hinausgeht und sich mit der Frage beschäftigt, was das eigentliche Bindeglied zwischen der Theorie und Praxis des Lernens ist und vor allem: wie Lehrpersonen damit umgehen können.
Das Rollenverständnis und die pädagogische Haltung der Lehrperson stellen eine der Grundlagen von SOL dar. Zusammen mit Kenntnissen von Wissen Theorien und Modellen über das Lernen bildet sich so das Fundament, auf dem der Unterricht mit SOL aufbaut.

Durch eine wertschätzende Interaktion aller Beteiligten entsteht der Raum, in dem SOL-Arrangements ihre Entfaltung finden. Sie setzen sich aus folgenden acht Gestaltungsprinzipien zusammen:
- Wirksamkeit der Lernenden durch Verantwortung für sich und andere
- Reflexion über das eigene und gemeinsame Lernen
- Kooperation zwischen den Lernenden
- individuelle Verarbeitung des Gelernten
- Wechsel aus Er- und Verarbeitungsphasen sowie kollektiven und individuellen Phasen (Sandwichprinzip)
- Orientierung im Lernprozess
- Sichtbarkeit von Lernerfolgen durch transparente Leistungsbewertung
- Raum für körperliche und psychische Grundbedürfnisse
Darauf abgestimmte Methoden und Techniken ermöglichen die konkrete Umsetzung im Unterricht und runden die Konzeption ab.
Entstehungsgeschichte
SOL-Lernsettings